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Jiwon Sim ist eine koreanische Komponistin mit Wohn- und Arbeitsort in Hamburg.

Ihre Arbeit beginnt mit der Untersuchung der Bedingungen, unter denen Klang entsteht. Sie beobachtet Schwingungen und Resonanzen in Instrumenten sowie Signal- und Energieprozesse in elektronischen Systemen und versteht diese physischen Vorgänge als kompositorisches Material.

Sie arbeitet zwischen Instrumentalmusik, elektroakustischen und multimedialen Kontexten und entwickelt Strukturen, in denen Klang entstehen, sich verändern und aufeinander reagieren kann.

In letzter Zeit erweitert sie diesen Ansatz auf Ensemble- und performative Situationen und untersucht die Beziehungen zwischen Elektronik, Raum, Licht und Bewegung der Ausführenden. Auch Fragen, die aus ihren eigenen sozialen und persönlichen Erfahrungen entstehen, fließen in die konzeptuelle Ebene ihrer Arbeit ein.